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In love with Kakaobutter

Hallöchen liebe Leser!

Ich möchte euch heute mal wieder von einem neuen Favoriten von mir erzählen:
Kakaobutter !!

Ich hatte ja schonmal einen Spitzenbalsam aus Kakaobutter und verschiedenen Ölen gemacht - ist gut geworden, steht aber mittlerweile im Schrank herum und vegammelt - ich habe einfach Besseres...

Die übrige Kakaobutter wollte ich aber nicht verrotten lassen und habe mir überlegt, wie ich sie noch verwenden könnte. Und ich habe ein wenig recherchiert:



Kakaobutter ist ein stark rückfettendes Öl, das bei Temperaturen unter seinem Schmelzpunkt sehr fest und von poröser Struktur ist. Für fettige Haut soll sie generell nicht zu empfehlen sein, ich achte auf solche Hinweise aber ehrlich gesagt nicht mehr: Kokosöl ist ja angeblich auch Mitesser-fördernd und hat bei mir komplett gegenteilig gewirkt.

Kakaobutter wird in Pulverform, Blockform oder als Pallets verkauft, ich selbst habe Pallets.
In der Kosmetik wird es gern als Konsistenzgeber benutzt oder in Massagebars und Badepralinen verarbeitet.

Der Duft meiner Kakaobutter-Pallets ist ganz wunderbar. Nach weißer Schokolade und irgendwie buttrig. Aber niemals zu aufdringlich.
Die Butter hat einen hellgelben Farbton und ist wie bereits gesagt sehr hart. Wenn man ein Pallet zwischen den warmen Handflächen reibt, bleibt ein leichter Ölfilm zurück.

Bei meinen Internet Recherchen kam heraus, das die meisten Benutzer/innen ihre Kakaobutter erst erhitzen und dann mit einem zweiten Öl mischen, um eine weichere Konsistenz zu erhalten.
Ich habe mich diesmal bewusst dagegen entschieden. Ich wollte das "pure" Produkt testen, ohne andere Öleffekte :-)

Also habe ich 4 oder 5 Pallets genommen (die sind in etwa so groß wie eine Euro-Münze), sie in ein kleines Glasschälchen gelegt und auf der Heizung schmelzen lassen. Geschmolzen kommt ein hellgelbes, recht flüssiges Öl dabei heraus, das noch Kakao-iger riecht, als die feste Butter.  

Ich habe meine Haare gut durchgebürstet und immer kleine, etwa fingerdicke Strähnen abgetrennt, die ich dann großzügig mit der flüssigen Kakaobutter eingerieben habe. So bin ich mit den gesamten Längen verfahren, habe dann den Rest des Öls in die Kopfhaut massiert, nochmal alles gründlich durchgebürstet und eingeflochten.

Beim Verteilen fühlten sich meine Haare sofort weich und geschmeidig an. Meine Spitzen sogen die Kakaobutter regelrecht auf und glänzten danach um die Wette, sodass ich hier nochmal eine Extraportion draufpackte.

Das ganze blieb dann so etwa 1,5 Tage auf dem Kopf (ist ja Klausurphase ...). Da die Kakaobutter ja auch wieder abkühlt, werden die Haare, wenn man wirklich viel genommen hat, durch die sich verfestigende Kakaobutter hart *gg*. Bei mir waren das nur einige Strähnen. Aber keine Angst, euch werden davon nicht die Haare abbröckeln, sondern sie fühlen sich eher so an, als hätte man ein Haarwachs in den Haaren. Beim drüberstreichen mit den Händen wird die Kakaobutter dann schnell wieder weicher.

Abgewaschen habe ich das Ganze gestern mit meinem Totes-Meer Shampoo, in die Spitzen habe ich ein wenig Balea Best Age gegeben, sonst habe ich bewusst auf Pflegeprodukte verzichtet.

Fazit: Obwohl ich ja in letzter Zeit schon recht zufrieden mit meinen Haaren bin - das hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt! Die Haare glänzen wirklich um die Wette, sind weich und fallen in dicken, voluminösen Wellen - ganz toll! Hab gestern schon einige Komplimente bekommen ;)

PS: Ich weiß, ich sage ständig, wie toll das ein oder andere Pflegeprodukt ist - sie sind auch alle toll auf ihre Art! Begünstigend kommt noch hinzu, dass meine Haare wirklich robust sind und sich über jede kleinste Aufmerksamkeit "freuen" und sich mit Glanz und Volumen "bedanken".
Also denkt bitte nicht, dass ich alles kritklos hinnehme ;) Deshalb werde ich hier ab sofort (und eventuell auch rückwirkend) eine Skala einführen - wie toll das eine oder andere Produkt bei mir gewirkt hat.

Von 1 wie "davon fallen mir vor Schreck die Haare aus" bis
10 wie "Heiliger Gral" bekommt die Kakaobutter die Note: 


9 - super Ergebnis mit Rekordglanz. Werde ich auf jeden Fall wieder benutzen!


Hier könnt ihr Kakaobutter kaufen:




Shea Butter - Kandidat für den "Heiligen Gral"?

Hey alle miteinander!

Entschuldigt bitte, ich war in letzter Zeit etwas schreibfaul, habe nur Bilder und Links und Videos gepostet - das soll jetzt anders werden. Zumindest für den Moment! ;)

Zur Sache: Einige von euch werden sich vielleicht fragen: "Was hat sie denn da wieder für eine seltsame Metapher ausgegraben, Heiliger Gral?"

Der Heilige Gral (dem ein oder anderen vielleicht noch aus der Artussage bekannt) wird von manchen Haarzüchtern als Synonym für ein Produkt oder eine Anwendung verwendet, die sich als das Non-Plus-Ultra der persönlichen Haarpflege herausgestellt hat. Vielleicht, weil es die Haare besonders weich oder glänzend gemacht hat oder weil sie davon schneller wuchsen.
Wir streben alle nach unserem persönlichen Heiligen Gral, ich selbst habe ihn leider noch nicht gefunden - aber es gibt einige heiße Anwärter auf den Titel, von denen ich euch heute einen Vorstellen möchte:



Meine unraffinierte Butter habe ich vor Kurzem bei behawe.com erstanden, im 50 g- Töpfchen (arghh, warum habe ich nicht mehr gekauft??). Sie ist hell-beige, hat eine krümelig-feste Konsistenz und einen (für mich) angenehmen Geruch, irgendwie würzig. Muss man allerdings mögen.

Ich benutze sie folgendermaßen: Zuerst wollte ich nur eine kleine Menge in den Spitzen verteilen, aber die Butter hat meine Haare SO weich gemacht, dass ich noch ein wenig mehr nahm und sie im Unterfell und im unteren Drittel der Haare verteilte.
Um die Sheabutter zu verflüssigen, kratze ich etwas mit dem Nagel aus dem Töpfchen und verreibe es zwischen den Handballen. Dann in die Haare einkneten.
Beim Bürsten verteilte sich logischeweise (und eigentlich ungewollterweise) auch einiges an Fett auf dem Rest meines Kopfes. Der Vorteil: Weil die Butter so fest ist, glänzen meine Haare davon nicht fettig oder ölig, sondern sehen aus, wie nach der Behandlung mit einer festen Pomade - sanft schimmernd und sie bleiben, wo sie hingehören.
Der Nachteil: Die Sheabutter zieht bei mir nicht ins Haar ein, oder wenn, dann nur in sehr geringem Maß (Ich habe auch schon ganz andere Erfahrungsberichte von Leuten aus dem LHN gehört).
Das macht mir aber nichts aus, weil ich sie super anstelle einer festen Pomade hernehmen kann.

Ich habe meine erste Portion Shea jetzt bereits seit Montag in den Haaren und selbige fühlen sich einfach unglaublich weich an! Strenge Dutts bleiben super in Form und das Ganze wird gekrönt durch einen matten Schimmer.
Ob Sheabutter das Zeug zum Heiligen Gral hat, wird sich aber erst nach dem Auswaschen zeigen - ich bin guter Hoffnung!

PS: Achtet doch bitte beim Kauf darauf, unraffinierte Shea zu nehmen (vielleicht solltet ihr erst ein Pröbchen kaufen, um euch mit dem Geruch zu arrangieren), und bevorzugt auch Fair Trade Produkte.

PPS: Ich benutze meine Butter auch als Gesichts- und Lippenpflege. Unübertroffen!

Ich werde weiter berichten!