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Trimm dich! - meine Methoden

Hallo hallo meine liebsten Leserinnen und Leser!

Heute kommen wir zu dem am meisten nachgefragten Thema - Das Selber-Trimmen der eigenen Haare.
Auch bei mir wurde es mal wieder Zeit für einen kleinen (!) Schnitt - irgendwann ist es eben soweit, die Spitzen werden dünner und durchsichtiger und ich habe mir mal wieder eine hübsche Kante gewünscht.

Mein letzter Schnitt ist mittlerweile auch schon wieder mindestens ein halbes Jahr her und eigentlich sahen meine Spitzen garnicht mal soo schlimm aus. Aber ich hatte Zeit, ihr wart neugierig - und eure Wünsche sind mir schließlich Befehl genug :-)

Ich stelle euch heute zwei Methoden vor, die ich meistens hintereinander anwende, ihr könnt aber auch super nur eine davon verwenden - das ist ganz euch überlassen!
Als erstes aber mal ein paar Vorher-Bilder!!


Hier hatten sie gerade die magische 100 cm-Grenze geknackt - ach, egal, die wachsen schon wieder nach ...


 Dünne Spitzen in Nahaufnahme ...


Okay, wie bin ich also vorgegangen?
Zunächst einmal wollen wir für optimale Bedingungen sorgen, das heißt: Flechtwellen soweit wie möglich beseitigen und natürlich sollten auch keine Knötchen in den Haaren sein.
Ich habe eine Kombination aus Neobio Henna Balsam Plus (aus dem gut sortierten Reformhaus), Wasser, Bürsten und Kämmen verwendet.
Das Haar sollte möglichst glatt herunterhängen, muss aber nicht nass oder frisch gewaschen sein.

Natürlich braucht ihr auch noch eure Haarschere (z. B. von HIER), ein Haargummi und, falls vorhanden, einen CreaClip. Über den habe ich HIER schonmal berichtet.

Zieht als erstes einen Mittelscheitel und kämmt das Haar zu allen Seiten glatt herunter - eben so, wie es auch natürlich fallen würde.
Ich beginne mit der Anwendung des CreaClip. Also: Haare im Nacken zusammennehmen und auf dem aufgeklappten CreaClip verteilen.


Clip schließen und ihn möglichst gerade nach unten ziehen. 


Bis zu den Spitzen weiterziehen. Wer dünneres Haar hat, sollte den kleinen blauen Clip verwenden oder den Clip mittig ein wenig zusammendrücken. Wenn man dann da angekommen ist, wo man schneiden will, den Clip festhalten und das Ganze über die Schulter nach vorne holen. Wenn deine Haare dafür noch nicht lang genug sind, frage einfach einen Freund oder so (derjenige sollte jedoch nichts von deinem ausgeprägten Haarfetisch wissen, sonst hörst du vermutlich sowas wie: "Waaas, ich dir die Haare schneiden, bin ich verrückt, du wirst mich köpfen, wenn ich was falsch mache!!"). 


So sah das Ganze dann bei mir aus, wir sprechen hier also von ca. 2-2,5 cm, die dran glauben mussten. Schneide einfach langsam an der Kante entlang. Fahre danach mit dem Finger über die Spitzen, dann richten sich noch weitere Härchen auf, die sich vorher unter dem Clip versteckt hatten - HA!, ihr entkommt uns nicht! 


Obwohl das alles schon sehr sauber aussieht, hinterlässt der CreaClip bei mir immer noch ein paar längere Stellen (nerv ...), deshalb kommt nun meine zweite Methode zum Einsatz - die Technik nach Feye, die ihr HIER noch einmal en detail nachlesen könnt.

Dazu macht ihr zunächst einen Pferdeschwanz im Nacken.


Auch jetzt zieht ihr das Haargummi gerade nach unten und zieht es bei Bedarf fester zusammen.


So wieder bis zu den Spitzen fortfahren und dann seht ihr, was der CreaClip übrig gelassen hat:


Ich schneide hier nur das ab, was übersteht, also einen weiteren halben cm.


Und jetzt zum guten Schluss noch ein Nachher-Bildchen!


Die Länge beläuft sich jetzt auf immernoch 99 cm, ich habe also wirklich nur die Fusseln weggeschnitten, die das gefühlte Messergebnis beeinträchtigt haben. 

Ein sehr fotolastiger Artikel, Entschuldigung dafür! 
Welche Methode mögt ihr denn lieber? Welche benutzt ihr? Und wie oft trimmt ihr eigentlich? 




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