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Die Sache mit dem Veganismus

Hallöchen meine lieben Leser,

tja, erst hört ihr 2 Wochen lang garnichts von mir und dann nerve ich euch jeden Tag mit was Neuem - so kanns gehen.
Heute möchte ich kurz über ein Thema reden, das in meiner Familie und in meinem Freundeskreis scheinbar als ziemlich nervig aufgenommen wird - fühlt euch nicht genötigt, weiterzulesen, wenn ihr die Schnauze voll habt von dem ewigen Öko-Gelaber:

Es geht heute um Veganismus.

Ich habe es schon einmal kurz angedeutet. Einer meiner Vorsätze für 2012 ist es, mehr und mehr auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Und wenn man beginnt, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, stellt man fest, dass sich auch in einem schon recht "grünen" Blog wie diesem die ein oder andere Sache versteckt, über die man einmal nachdenken sollte.

Ich habe mir lange Zeit Gedanken darüber gemacht, wie ich es in Zukunft halte mit der Kosmetik und Pflege meiner Haare und wie ich mich dazu vor euch Lesern rechtfertige.
Fakt ist: Nicht nur in der Ernährung, auch in der Kosmetik kann man, mit etwas Übung, wunderbar auf tierische Produkte verzichten und trotzdem gesund und schön bleiben. Eine Tatsache, die in meinen Ohren mittlerweile selbstverständlich klingt.

Ich möchte aber trotzdem noch auf einige Dinge zu sprechen kommen, die in diesem Blog geschrieben wurden und mich meinen nicht-veganen sowie wohl-veganen Lesern erklären.

Konventionelle Kosmetik
Klar, als vegan leben-wollender Mensch wirkt sich diese Einstellung nicht nur auf das Essen aus, sondern auf alle Bereiche des täglichen Lebens. Für mich, die ich noch sehr frisch auf dem Gebiet bin, ist es schwer, die unglaubliche Fülle von Informationen über Firmen, die ihre Produkte an Tieren testen sowie Inhaltsstoffe, die aus tierischen Produkten gewonnen werden, zu verarbeiten.
Deshalb werde ich es mir für den Anfang leicht machen: Ich werde komplett Abstand nehmen von konventioneller Kosmetik und in der Pflege meines Haars und meiner Haut auf Öl, handgesiedete Seife und im Notfall Alverde-Produkte zurückgreifen.
Da es hier um natürliche Haarpflege geht, hoffe ich, dass euch dies zugute kommt! Trotzdem werde ich rückwirkend keine Einträge mit Reviews zu konventionellen Produkten löschen. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Standpunkt teilen würdet, aber es bleibt letztendlich natürlich eure eigene Entscheidung.

Nicht-Vegane selbstgemachte Kosmetik
Das berühmte Honig-Ei Shampoo, Joghurtkuren und so weiter - dies sind tatsächlich Beispiele für Produkte, die ich vermissen werde. Vor wenigen Wochen erst habe ich eine Ei-Kur gemacht und sie war wie immer wunderbar und ein toller Proteinlieferant für mein Haar.
Aber: Die Effekte sind nicht so gut, als dass ich dafür weiterhin das entstehende Tierleid in Kauf nehmen würde (siehe Links am Ende des Artikels). Tatsächlich müsste mir dann schon innerhalb von Sekunden eine knielange Wallemähne aus dem Kopf wachsen - was natürlich nicht passiert. Also bleibe ich für meine Haare bei Kokosöl als Proteinlieferant - ausprobiert wird natürlich weiter!
Auch diese Rezepte werde ich nicht rückwirkend aus meinem Blog löschen. Ich weiß, wie toll sie wirken und möchte euch auch hier die Entscheidung selbst überlassen. Ich selbst werde möglichst keine tierischen Produkte mehr kaufen, weder zum Essen, noch zur Haarpflege.

Handwerkszeug
Ja, auch daran gilt es, zu denken: Die Wildschweinborstenbürste zum Beispiel. Wenige Wochen vor meinem Entschluss hatte ich mir noch eine zugelegt und besitze nun zwei Stück.
Der positive Effekt ist unumstritten und ich liebe meine Bürsten nach wie vor. Es fällt mir wirklich schwer, darauf verzichten zu müssen (interessanterweise schwerer als auf Milch oder so hihi). Ich werde meine beiden Exemplare solange weiter benutzen, bis sie nicht mehr gebrauchsfähig sind und dann wohl keine neuen mehr nachkaufen.
Das gleiche gilt für eine Anschaffung, die ich für die nächsten Monate geplant hatte: Einen Hornkamm. Macht aber nichts, es gibt ebensoschöne hölzerne Kämme, die genausogut wirken.
Haarschmuck aus Horn, Geweih oder Knochen fällt ebenfalls flach, ist für mich aber ebenfalls kein Problem.
Auch die Berichte über die WBB werden nicht gelöscht.

Soweit meine Darstellungen. Ich weiß, liebe Veganerfreunde, ich könnte konsequenter sein. Ich könnte aufhören, hier "Werbung" für irgendeine Art tierischer Proudukte zu machen.
Und ich weiß, liebe Nicht-Veganerfreunde, es geht hier um Haarpflege, nicht um Ethik.

Ich habe versucht, einen Mittelweg zwischen allen bestehenden Interessen (nicht zuletzt meinen eigenen) zu finden, ohne jemanden zu verurteilen, zu vernachlässigen oder dessen Lebenseinstellung zu kritisieren. Bitte berücksichtigt meine Bemühungen dahingehend. Kommentare, die Veganer und Vegetarier als Öko-Idioten hinstellen bekomme ich bereits im Alltag zur Genüge zu hören, also verkneift sie euch, wenn möglich, bitte.

Wenn ihr Bereich seht, die ich in diesem Eintrag nicht abgedeckt habe (manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht), schreibt mir doch einen Kommi ;)

Und wenn euch das Thema Veganismus interessiert, dann empfehle ich euch einen Blick auf die folgenden Seiten (keine Angst: Keine Schlachthausbilder, die ihr nicht sehen wollt):

Blanc et Noir - Eine tolle Seite von sechs ganz verschiedenen Autoren, in dem es vor allem um vegane und tierversuchsfreie Kosmetik geht

Goveggie - Eine Infosammlung der Tierrechtsorganisation PETA über Veganismus


Und ein paar Bücher:




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